The Curse – Im Schatten der Schwestern

The Curse-Im Schatten der SchwesternPayton und Sam, eine Reise ins Unbekannte und eine junge Liebe, stärker als Zeit und Raum …

Nachdem Vanoras Fluch gebrochen war, schien dem Glück der beiden nun nichts mehr im Wege zu stehen. Doch dann offenbart ihnen Paytons Bruder Sean eine bittere Wahrheit.
Es ist noch nicht vorbei. Diesmal liegt Paytons Schicksal allein in Samanthas Händen. Wird es ihnen gelingen, das Geheimnis der fünf Schwestern zu lösen? Die Reise ins Unbekannte führt Samantha dorthin zurück, wo alles begann – und zurück in die Arme des Schotten, der ihr Herz durch alle Zeit in seinen Händen hält …

„The Curse – Im Schatten der Schwestern“ ist der zweite Band der mystisch-romantischen Geschichte um die Außenseiterin Samantha und ihre Liebe zu dem verfluchten Schotten Payton McLean, die in „The Curse – Vanoras Fluch“ ihren Anfang nimmt.

All-Age Romantasy, 426 Seiten

 

 

 Besuche Payton und Sam im Web: thecurse.de

 

 

 Mit viel Lebendigkeit und Bildgewalt erzählt Emily Bold auch den zweiten Teil ihrer “The Curse”-Reihe. – Bücherwürmchenswelt

 

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Auszug aus Kapitel 8


Es war ein nebliger Morgen. Die Feuchtigkeit drang mir durch die Kleidung, und eine Gänsehaut überzog meinen Körper. Ich warf einen sehnsüchtigen Blick zurück zu Paytons Wagen, dessen Sitzheizung mich gerade noch so schön gewärmt hatte.

Ich konnte auf dem unebenen Gelände mit den beiden Schotten nicht mithalten. Die hatten den kleinen Friedhof bei Auld a´chruinn an der Road to the Isles bereits erreicht. Direkt dahinter erhob sich das majestätische Bergmassiv von Kintail mit seinen fünf Gipfeln – den fünf Schwestern.

Ob mein Frösteln nur dem Wetter oder dem Nachhall der Legende zuzuschreiben war, wusste ich nicht, aber mir war etwas mulmig zumute, als ich den schmalen Feldweg verließ und durch die eingefallene Pforte den alten Friedhof betrat.

Mich empfing eine unheimliche Stille, die an einem weniger trüben Tag vielleicht erholsam gewirkt hätte, aber bei meinen angespannten Nerven mein Unbehagen nur verstärkte. Als ich weiterging, stob ein Vogel auf und flüchtete sich krähend in einen der Baumwipfel. Die Dunstschwaden, die vom Ufer des Lochs aufstiegen, erinnerten an einen Horrorfilm, und auch die Abgeschiedenheit dieses längst vergessenen Ortes passte zu dieser Vorstellung.

Ich rieb mir über die Arme und rief nach Payton. In seiner Nähe würde ich mich gleich besser fühlen.

„Hier sind wir“, rief er und trat hinter der ehemaligen Kapelle hervor, die das Herz dieser letzten Ruhestätte bildete.

Ich bewegte mich vorsichtig, um nicht über einen der eingesunkenen Grabsteine zu stolpern. Je mehr alte Gräber ich passierte, umso mehr fiel das Unbehagen von mir ab. Saftiges Gras hatte die Herrschaft über die ehemals gepflegten Wege errungen. Viele Grabsteine hatten sich den Elementen gebeugt und standen schief oder waren gar gebrochen. Silberne Spinnennetze spannten sich über die nur noch schwach erkennbaren Wege. Ich war froh, als Payton seinen Arm um meine Schultern legte und mir einen Kuss auf die Schläfe gab.

„Was denkst du? Könnten wir hier richtig sein?“, fragte ich und sah ihn erwartungsvoll an.

„Sieh dich um? Ist das ein Ort für Legenden, oder nicht?“

„Schon, aber woher willst du wissen, ob es hier irgendwo tatsächlich einen Riss in der Zeit gibt? Oder eben diesen Weg durch alle Zeit, wie in der Legende stand?“

„Ich weiß es ja nicht, aber der Ort könnte passen. Wir sind am Fuße der fünf Schwestern, also in ihrem Schatten, was auch so viel wie Schutz bedeuten könnte. Hier vor uns, am Loch Duich, müssen die Mädchen in ihr Unheil gelaufen sein. Und siehst du dort oben auf dem Hügel den großen Gedenkstein? Man nennt ihn den Druidenvater.“

Ich musste schlucken. Konnte das alles wirklich Zufall sein? Noch ehe ich etwas erwidern konnte, kam Sean zu uns, der bereits den ganzen Friedhof einmal abgeschritten hatte und etwas ratlos dreinblickte.

„Ich habe nichts gefunden“, stieß er wütend hervor und fuhr sich durch die kurzen blonden Strähnen. „Vielleicht täuschen wir uns. Nur weil in vielen anderen Legenden Friedhöfe eine tragende Rolle spielen oder ihnen angeblich große Kraft innewohnen soll, muss das ja für uns jetzt nichts bedeuten.“

„Hm, aber ich hatte ein gutes Gefühl bei dem Ort. Irgendwie scheint er mir einfach richtig“, grübelte Payton und sah sich suchend um.

„Und wenn wir es an dem Gedenkstein versuchen? Vielleicht markiert er ja die Stelle oder enthält einen Hinweis“, schlug ich vor.

Die beiden waren einverstanden, und so stiegen wir das kurze Stück den steilen Hügel hinauf. Unterwegs wurde mir von der Bewegung warm, und ich öffnete meine Jacke. Hier oben war die Luft klarer, und mit jedem Schritt wurde die Aussicht auf das glänzende Gewässer, welches sich eingebettet in die sanften Ausläufer der Schwestern vor uns erstreckte, besser.

„Ich habe mir Gedanken gemacht“, setzte Sean an. „Es war mein Ernst gestern. Payton, ich denke nicht, dass du die Kraft aufbringst, so eine Reise anzutreten. Weißt du nicht mehr, wie hart das Leben damals war? Allein die Strecke von hier bis nach Burragh wird Tage dauern.“

Wir hatten den Gedenkstein erreicht. Tatsächlich hatte allein der kurze Aufstieg mächtig an Paytons Kräften gezehrt, sodass er sich erschöpft am Fuß des Steines niederließ. Ich schlüpfte aus meiner Jacke und setzte mich auf den wasserdichten Stoff, weil ich keine Lust auf eine schmutzige Hose hatte. Sean warf einen letzten Blick über das im blassen Morgenlicht unheimlich wirkende Gewässer und sah dann seinen Bruder an.

„Ich weiß selbst nicht, wie ich das schaffen soll, aber noch haben wir den Weg durch die Zeit auch nicht gefunden … sollte er überhaupt existieren“, murmelte Payton mutlos.

Doch Sean schien noch nicht bereit, die Sache als hoffnungslos abzutun.

„Aber wenn wir ihn finden, haben wir keine Zeit zu verlieren, wir können uns genauso gut jetzt Gedanken machen. Ich gehe für dich und werde dir das Blut bringen. Und du hältst hier verdammt noch mal so lange durch, bis ich wieder zurück bin, aye?“

Payton sah seinem Bruder lange in die Augen, ehe er ihm die Hand reichte und Sean erleichtert einschlug.

„Ich schwöre dir, Bruder, ich lasse dich nicht sterben“, versicherte Sean.

Ich wandte mich ab, denn ich kam mir wie ein Eindringling vor, der diesen intimen Augenblick zwischen den beiden Brüdern störte. Aber ich war froh, Payton nicht dieser Gefahr ausgesetzt zu wissen. Mein Vertrauen in Sean, der mir inzwischen nahestand wie ein Bruder, war grenzenlos. Wenn einer die Fähigkeit hatte, diese Herausforderung zu bestehen, dann der kühne Schotte vor mir. Immerhin war ihm diese Zeit nicht fremd, und er würde sich ohne Probleme zurechtfinden.

„… ausbessern, oder, Sam?“ wurde ich aus meinen Gedanken gerissen.

„Was? Habt ihr mit mir gesprochen?“

„Sean will wissen, ob du ihm sein altes Plaid ausbessern kannst. Wenn wir tatsächlich einen Weg finden, dann müssen wir uns vorbereiten. Sean sollte möglichst unauffällig gekleidet sein. Sein altes Plaid wäre perfekt. Außerdem braucht er neben seinem Dolch noch sein Breitschwert. Er sollte auch einige Lebensmittel mitnehmen, weil Supermärkte damals nicht so dicht gesät waren wie heute“, scherzte Payton.

Obwohl mir eigentlich nicht nach Späßen zumute war, musste ich lachen. Die beiden waren verrückt, solche Überlegungen anzustellen.

„Ja glaubt ihr denn, man kann das alles mitnehmen?“, tat ich meine Zweifel kund. „Einfach so, wie wenn man in den Urlaub fährt? Vielleicht den kleinen Louis Vuitton-Trolley mit Tütensuppen füllen und auf keinen Fall das Handy vergessen, damit man unvergessliche Aufnahmen aus dem achtzehnten Jahrhundert mit zurückbringen kann? Und eine Tupperdose für Vanoras Blut bitte nicht vergessen.“

Es war erleichternd, Pläne zu schmieden, auch wenn wir von Paytons Rettung noch genauso weit entfernt waren wie gestern. Aber es fühlte sich besser an. Wir hatten Hoffnung – und so etwas wie einen Plan. Wir scherzten und lachten noch etwas, ehe wir uns daran machten, den Gedenkstein genauestens zu untersuchen.

Jede Ritze, jeden Meißelschlag nahmen wir unter die Lupe, umrundeten ihn im und gegen den Uhrzeigersinn, ertasteten jeden Millimeter seiner rauen Oberfläche. Die Brüder hatten mich sogar gemeinsam hochgehoben, damit ich einen Blick auf die Oberkante werfen konnte. Es gab an dem ganzen verdammten Stein nicht den Hauch einer Spur.

„Vielleicht waren wir auf dem Friedhof doch nicht so falsch. Hier gibt es jedenfalls nichts.“

Obwohl wir uns alle darüber im Klaren gewesen waren, keinen neonfarbenen Leuchtreklamepfeil mit der Aufschrift „Zurück in die Vergangenheit“ oder „Zum Riss in der Zeit“ vorzufinden, hatte ich doch irgendwie gehofft, schneller fündig zu werden. War es nicht in Romanen und Filmen immer der Fall, dass mysteriöse Wesen im Sonnenlicht funkelten oder eine dicke Schicht Spinnweben einen geheimen Gang verbarg? Andererseits gäbe es wohl inzwischen längst so etwas wie Vergangenheitstourismus, wenn ein derartiges Portal leicht zu finden wäre.

Obwohl der Aufstieg nicht allzu anstrengend gewesen war, erwies sich der Abstieg für mich als nahezu unlösbar. Immer wieder glitt ich in meinen einfachen Sandalen auf dem taunassen Gras aus, und meine Jeans wies bereits nach wenigen Metern einen schlammigen Hosenboden auf. Die Jungs lachten über meine Ungeschicklichkeit, und Sean reichte mir seinen Sgian dhu.

„Was soll ich damit? Denkst du, es fällt leichter, statt im Schlamm in einer Klinge zu landen?“, fragte ich genervt, weil auch die Jacke mit Dreck beschmiert war, und das steilste Stück erst noch vor mir lag.

„Quatsch, wenn du jetzt hier runtersteigst, dann ramm’ ihn in die Erde und halt dich daran fest. Und versuch einfach, nicht in die Klinge zu stolpern, aye?“

Sean grinste zu mir herauf, ehe er mit einem weiten Satz einfach den Abhang hinuntersprang. Sehr skeptisch blickte ich auf die Klinge in meinen Händen und dann auf den Hang vor mir. Zum Glück bot mir Payton, wenn auch ebenfalls schief grinsend, hilfsbereit die Hand. Vorsichtig steckte ich mir die Klinge seitlich in den Gürtel und ließ mich in Paytons Arme gleiten.

Als wir endlich den Abstieg hinter uns hatten, beeilten wir uns, Sean auf den Friedhof zu folgen. Aber, ehe wir durch das Tor traten, zog mich Payton an sich, warf einen Blick über die Friedhofsmauer und duckte sich dann hinter die Mauer. Er zog mich mit sich zu Boden, und meinen Protest, schon wieder im nassen Gras zu landen, erstickte er mit einem Kuss. Seine Hand fuhr in meinen Nacken, er zog mich noch näher zu sich heran. Ich überließ mich willenlos seinem stürmischen Kuss, den ich nur zu gerne erwiderte.

„Entschuldige, mo luaidh, aber ich wollte deine Nähe spüren. Ich habe Angst, nicht mehr viel Zeit zu haben.“

Sanft strich ich ihm mit dem Finger über die Wange, streifte seine Lippe und verweilte an der Narbe an seinem Kinn. Natürlich hatte er Angst. Ich selbst konnte kaum atmen, so sehr fürchtete ich um ihn, wollte nicht über diese schrecklichen Dinge nachdenken. Mir nicht vorstellen, wie es wäre, ihn zu verlieren. Diese Saat gar nicht erst keimen lassen.

„Woher hast du die?“, wechselte ich das Thema und hauchte einen Kuss auf sein Kinn.

„Die Narbe? Oh, die habe ich schon ewig. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern. Es gab eine Zeit in meiner Jugend, da kassierten Kyle und ich täglich irgendwelche Schrammen. Sicher ist es eine davon.“

„Kyle? Ist das dein Bruder? Der, von dem Nathaira gesprochen hat?“

Payton schwieg, aber seine Augen verdunkelten sich.

„Warum habt ihr Schrammen kassiert? Gab es so viele Gefechte?“

Ein Lächeln. „Nein, zu der Zeit, von der ich sprach, haben Sean und Blair versucht, ihr Können mit dem Breitschwert mit uns, ihren kleinen Brüdern, zu teilen. Allerdings waren sie sehr gute Kämpfer gewesen, aber wirklich schlechte Lehrer. Es verging kein Tag, an dem nicht Blut floss.“

„Ich glaube ja, deine Brüder erkannten, dass du der attraktivste von allen bist, und haben versucht, dies ein wenig zu korrigieren“, scherzte ich.

„So? Denkst du? Eigentlich war Kyle der Schönste von uns. Er war schon ein hübsches Baby gewesen, und mit jedem Jahr, das er älter wurde, wurde er attraktiver. Die Mädchen hätten sich um ihn geschlagen und Liebeszauber angewendet, um seine Aufmerksamkeit zu erregen, das versichere ich dir.“

„Das stimmt!“, mischte sich Sean ein, der gerade seine Beine über die Mauer schwang und uns einen finsteren Blick zuwarf. „Und nur damit du es weißt: Wenn Blair oder ich vorgehabt hätten, Payton einen Kopf kürzer zu machen, dann ginge dir dein stattlicher Schotte jetzt nur bis zur Nasenspitze. Außerdem bin ich erschüttert, dass du den da hübscher findest als mich!“

„Wie lange lauschst du denn eigentlich schon?“, mischte sich Payton ein, dem es augenscheinlich nicht gefiel, wie über ihn gesprochen wurde.

„Ich lausche nicht, aber ich sitze schon ein Weilchen auf der anderen Seite der Mauer, weil ich euch etwas zeigen wollte. Aber ihr habt es ja vorgezogen, hier in der Heide ein kleines Schäferstündchen zu halten. Da wollte ich nicht stören.“

„Danke für die Rücksicht, aber wir haben kein Schäferstündchen gehalten!“, rief ich und merkte, wie mir die Röte in die Wangen schoss.

„Wie auch immer, was wolltest du uns zeigen?“, beendete Payton unser Geplänkel.

Sean deutete über die Mauer auf die Gräberreihe. Hinter denen erhob ein grauer Obelisk sein spitzes Haupt in den Himmel.

„Weil wir nicht wissen, wonach wir suchen, würde es Tage dauern, alles genau unter die Lupe zu nehmen. Ich dachte die ganze Zeit, es müsste ein kleiner Hinweis oder so etwas wie ein Mechanismus sein, der hier versteckt ist. Aber, als ich da so stand und grübelte, landete diese Krähe genau auf dem Obelisken. Und da kam mir der Gedanke mit der Zeit. Obelisken an sich stellen ja so was wie zu Stein gewordene Sonnenstrahlen dar und sollen die Verbindung zwischen Himmel und Erde symbolisieren. Darum wäre es nicht ungewöhnlich, einen Grabstein in dieser Form zu sehen. Aber dieser hier steht nicht an einem Grab. Er steht völlig frei. Früher maß man am Lauf des Schattens um den Obelisken die Zeit. Ich weiß, es ist nicht viel, aber besser als nichts. Also, was ist? Wollen wir den Obelisken auseinandernehmen und endlich das Tor finden?“

Tatsächlich klang Seans Ausführung irgendwie logisch, und mit neuem Mut und viel Enthusiasmus unterzogen wir die Steinsäule einer intensiven Untersuchung.

Sean und Payton fummelten gerade an einer mit Moos überwachsenen Inschrift herum und waren vertieft in die Betrachtung der alten Buchstaben.

Das war meine Chance. Seit ich auf dem kalten Boden gesessen hatte, musste ich pinkeln. Ich hatte vergeblich versucht, dieses immer drängendere Bedürfnis zu unterdrücken. So nutzte ich ihre Ablenkung und verschwand hinter den Überresten der eingefallenen Kapelle. Die verfallenen Mauern waren noch so hoch, dass ich mir hier ein gut geschütztes Fleckchen suchen konnte. Ich wollte auf keinen Fall eines der alten Gräber beschmutzen, also beeilte ich mich, die Friedhofsmauer zu erreichen, wo nur wenige Grabsteine standen. Hinter einem von ihnen erleichterte ich mich. Zum Glück war von den Brüdern nichts zu sehen.

Als ich hinter dem Grab hervortrat, rutschte mir Seans Dolch aus dem Gürtel. Während ich mich nach dem Messer bückte, bemerkte ich die Inschrift auf dem Stein.


Mo còig nighean

Mora, Fia, Gillian, Robena, Alba,

Gabh mo leisgeul

Tha gabh mi gradhaich a thu

Ich konnte nicht alles erkennen, denn ein Rosenbusch verdeckte mit seinen Blättern einen Teil, aber ich spürte, dass ich gerade etwas Entscheidendes gefunden hatte. Ich hob den Sgian dhu auf, steckte ihn zurück in meinen Gürtel und bückte mich. Vorsichtig schob ich die Zweige beiseite und sah mir die Inschrift genauer an. Ich kannte nicht viele gälische Worte, aber nighean erkannte ich. Es bedeutete Tochter. Und còig war einfach. Fünf. Mir schlug das Herz bis zum Hals. Das hier war kein Grabstein!